Justizminister antwortet

Der sächsische Justizminister Sebastian Gemko antwortete heute auf fünf Fragen, die ich seinem Pressesprecher gemailt hatte. Der CDU-Politiker hatte an der Lichterkette am 11.1. teilgenommen, während seine Partei sich dagegen positioniert hatte. Gemko begründete dies nun in der heutigen Mail unter anderem so: 

Unabhängig von der Erklärung der Leipziger CDU ist für mich als Leipziger Bürger am Montag wichtig gewesen, die Meinungsäußerung und das Verhalten in unserer Stadt nicht denjenigen zu überlassen, die gewalttätig sind und Unfrieden in unsere Gesellschaft säen. Als Leipziger Bürger, der in dieser Stadt geboren und aufgewachsen ist, empfinde ich es als beschämend, wenn 25 Jahre nach der Friedlichen Revolution Hass und Gewalt in einem Ausmaß, das noch vor einigen Monaten schwer vorstellbar war, Leipzig in Angst und Schrecken versetzen. Dagegen wollte ich ein ganz persönliches Zeichen setzen.

 

Die Lichterkette wurde mit einem Friedensgebet in der Nikolaikirche begonnen. In der L-IZ habe ich darüber berichtet. Die vorangegangene Pressekonferenz besuchte ich im Auftrag des Evangelischen Pressedienstes. In zwei Artikeln auf meiner Homepage wird über Gemkow und die CDU in den Tagen und Stunden vor dem 11.1.  sowie über einen Tweet von Kudla nach dem 11.1. berichtet.

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