...solange die Verheißung noch gilt.

Steh auf und geh in das Land der Ruhe

Traumgedanken aus 50 Jahren im Januar 2021

Ich fühle mich gelähmt von der Erinnerung und von dem, was mich niederdrückt. Ich fühle mich belastet von den vielen Dingen in und um mich.  

Steh auf!

Ich kann nicht! Und eigentlich will ich nicht.

Warum? 

Die Erinnerung deckt mich warm und hält mich fest. Ich brauche diesen Schutz. 

Lass sie los.

Ich will die Geborgenheit der Trage spüren. Das Krankenbett ist so weich. 

Geh in das Land der Ruhe, das ich Dir zeigen werde. 

Ich kann nicht.

Ich sende zu Dir Menschen, die Dich tragen. 

Wohin?

Zu dem, der Dich befreit. 

Ich bekomme plötzlich zwei gesunde Nieren?

Ich rede von Deiner ewigen Seele, Du von dem zerbrechlichen Körper.

Da sind zu viele. Wie wollt ihr mich reinbringen. 

Durch das Dach. Wir durchbrechen die Mauer. Du wirst auf der anderen Seite leben.

Ich bin drin. 

Lass alles los. Du bist frei.

Es ist schmerzhaft, alles loszulassen.  Ich wollte nicht allein hier sein. 

Quatsch! Du bist nie allein. Nichts geht verloren, alles wird verwandelt. 

Ich will hier bleiben. Wo sie begraben ist, will ich auch liegen. Jetzt. 

Geh, nimm das Bett mit, aber geh. Iss, trink. Sonst ist der Weg zu weit für Dich. 

Wohin?

Müsstest Du das nicht wissen? Du Gottsucher? Wohin es Dich im Innersten drängt. 

Aber ich bin keiner, der gut reden kann.  Weder gestern, noch seit Du mit mir redest.

Echt jetzt? Du willst mit mir den Dialog von Moses führen?

Ich weiß ja garnicht, ob Du der bist, mit dem Moses redete. 

Ich bin der, der nun mit Dir redet.

Ist das nicht derselbe Gott?

Aus der Perspektive der Ewigkeit ja. Aus der Perspektive von Raum und Zeit nein. 

Warum?

Du bist nicht Moses. Aber ich bin, der ich sein werde.

Und Dein Auftrag?

Geh, nimm das Bett mit, aber geh. Iss, trink. Sonst ist der Weg zu weit für Dich. 

Ich weiß nicht, wohin ich gehen soll. 

Du weißt es. Du traust Dich nur nicht. 

Weil ich Angst habe. Ich will Menschen helfen, aber habe Angst, sie zu verletzen. 

Verhärte Dein Herz nicht. Du hast doch mein Tun gesehen. Was zweifelst Du?

Na gut. Ich gehe. Aber Du kommst mit. 

Keine Angst. Wir bleiben bei Dir. Achte Du nur darauf, dass Du auf Empfang bleibst. 

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