Namensforschung

Von Kneutschel zu Kneitschel

Nachdem mir gestern die digitale Version der Kirchenbücher von Marschendorf (Horni Marsov) ab 1641 gemailt wurde, habe ich meine Seite zur Herkunft des Namens Kneitschel auf dieser Homepage überarbeitet. 

Der älteste Nachweis ist nun Daniel Kneutschel, der 1645 sein Kind Tobias taufen ließ. Ich gehe mit Blick auf weitere Einträge im Taufregister derzeit davon aus, dass sich der Name dann zu Kneitschel weiterentwickelt hat.

Ich bedanke mich herzlich bei Ingrid Reinhardt für ihre Hinweise zum Kirchenbuch, dessen Original im Archiv Zamrsk (Tschechien) zu finden ist.

Die These vom jüdischen Ursprung des Namens hatte zwar meine Sympathie, scheint aber damit vom Tisch. 

Mit einem Gutachten der Uni Leipzig ist in den nächsten Wochen zu rechnen.