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Grundgesetz und Bergpredigt: Ein himmlisches Verfahren

Klar! Wenn ich Dich erkannt hätte, dann wäre ich natürlich nicht einfach weitergegangen. Die Situation ist verfahren. Hans-Peter ist tot und tatsächlich trifft er auf diesen Jesus. Da sitzt sie in Richterrobe. Er war zunächst irritiert. Einmal wegen dem Gewand. Woran erinnerte das ihn? Ah ja, an das Bundesverfassungsgericht. Gilt im Himmel etwa das Grundgesetz?  

Noch mehr irritierte ihn, dass es eine Frau ist. Doch die Präsenz des göttlichen Du ist ebenfalls deutlich sichtbar und spürbar. Hier begann die Geschichte seiner Existenz lange vor seiner Geburt. Hier war er wieder nach seinem Leben als Mensch.

Sein ganzes Leben war ihm vor Augen. Gerade war er durch einen schwarzen Tunnel in ein helles Licht gesaugt worden. Sein ganzes Leben war ihm nochmal vor den Augen vorbeigerollt.

Schönes. Aber auch Schweres. Man kann nicht allen helfen. 

"Ich eröffne das Verfahren. Ich wurde als gesetzliche Richterin bestimmt, da Sie zum Zeitpunkt ihrer zeitlichen und räumlichen Existenz im Geltungsbereich des Grundgesetzes lebten. Grundlage der Verhandlung ist außerdem die Bergpredigt und das Doppelgebot der Gottes und Nächstenliebe, da Sie sich aktiv als Christ bezeichnet haben. Sie haben aktiv andere verurteilt. Die Vorwürfe wurden Ihnen im Licht der Ewigkeit bewusst. Was möchten Sie zu Ihrer Verteidigung sagen?"

"Ich war regelmäßig in der Kirche und habe Geld gespendet."

Das ist für dieses Verfahren irrelevant! 

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