Meine Wege: eine Mischung aus Plan und Fügung.
Die wichtigsten Begegnungen: ungeplant.
Und doch fügten sie dem Mosaik meiner Existenz wichtige Steine hinzu.
Mein Körper setzt wichtige Grenzen. Natürlich gibt es Menschen, die mit viel Disziplin Grenzen überschreiten.
Und doch muss jeder Mensch loslassen, was er angesammelt hat.
Eine Geschichte wird erzählt.
Spannend wird eine Geschichte
durch unerwartete Wendungen.
Eine Geschichte wird erzählt.
Irgendwann verstummt der Erzähler.
Das Buch ist fertig.
Und doch klingen die Geschichten nach.
Zu den Grenzen meiner Existenz gehört,dass ich selbst zerbrechlich bin.
Durch die Risse meiner Existenz leuchtet die Ewigkeit.
Gottes Kraft ist im Schwachen mächtig.
Im Rückblick fügen sich die Wege
zu Geschenken der Liebe.
Immer wieder musste ich loslassen.
Konkrete Menschen waren mir dabei stets
wichtiger als Institutionen.
Liebe ist immer konkret.
Ich halte niemanden auf, der gehen will oder muss.
Ich vertreibe niemanden, der meine Nähe braucht.
Was ist wichtiger?
Die Struktur oder die Botschaft dahinter?
Der Körper oder die Seele?
Wir bewegen uns in Strukturen und Institutionen.
Wir sammeln Titel und Erfahrungen.
Wir stossen an Grenzen und gestalten unseren Weg im Dialog und unter dem Druck der Welt.
Irgendwann verschwindet all das, was andere und wir selbst planten und erbauten.
Wir wenden uns Menschen zu und wenden uns von anderen ab.
Und doch bleibt der Abdruck von jeder Seele,
die uns berührte und die wir berührten.
Wir sehen nicht die Quelle und das Meer.
Wir sitzen am Fluß.
Ahnend, dass es Quelle und Meer gibt.
Manche denken, es gibt nur den Fluß...
weil sie nie die Quelle und das Meer gesehen haben.
Ich gehe meinen Weg.
Aus den Schritten wächst ein Bild.
Ein Dialog mit einer vergänglichen Welt.
Am Ende bleibt nur
die leere Schale meiner Sehnsucht.
Getragen und gefüllt vom
ewigen Du.


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