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Brüche am Taufstein der Leipziger Propstei

Wasser zerstörte den Stein

Die zentrale Lage im Herzen der Stadt Leipzig hat für die katholische Propstei nicht nur positive Seiten. Bereits mehrfach litt die Gemeinde unter Vandalismus an ihrer jungen Kirche. Opferstöcke wurden aufgebrochen. Das Bibelfenster wurde zerstört. Auch den Tabernakel traf es bereits. Beim Taufstein allerdings war es nun ein Fehler des Materials. Das Wasser hatte den Stein angegriffen. Der Stein wurde porös. Aktuell dient eine Wasserschale als Weihwasserbecken. 

Der neue Taufstein soll dann in der Karwoche eingesetzt werden. 

Die Propstei wurde mit viel Energie neu gebaut. Trotzdem ist auch der Taufstein ein Gebrauchsgegenstand. In den Brüchen des Steins wird sichtbar, dass auch der Mensch kein perfektes Wesen ist. Gerade die Schwäche und Ohnmacht ist das Erkennungszeichen der Christen. 

Nicht Stärke, menschliche Weisheit oder Macht sind Gottes Zeichen. Gott stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. 

Nach meinen Informationen war der alte Taufstein aus Jura gefertigt. Das ist ein Kalkstein. Der neue Taufstein soll aus Shivakashi gefertigt sein, ein indischer Granit. 

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