Ein Text über die Unverwechselbarkeit jedes Lebens. Warum es wichtig ist, Rat zu hören, aber dem eigenen Inneren treu zu bleiben. Über das Unverständnis der anderen, die Unvermeidbarkeit des Scheiterns und die Freiheit, das Leben nicht festzuhalten. Eine Einladung, den persönlichen Weg im vertrauten Dialog mit dem Ewigen zu gehen, bis der Nebel sich lichtet.
Dass ich ein Mensch bin, teile ich mit anderen Menschen. Dass ich sehe und höre, dass ich esse und trinke, ist mir gemeinsam mit allen Tieren. Aber dass ich bin, ist nur mir eigen und gehört mir und niemandem sonst; keinem anderen Menschen, keinem Engel und auch nicht Gott – außer insofern, dass ich eins bin mit ihm. Meister Eckart (1260 - 1328)