Oft sind wir blind für das Naheliegende, während wir auf Gott warten. Dieser Essay räumt mit den Schubladen der Frömmigkeit auf. Er zeigt einen Gott, der sich bewusst der Ohnmacht ausliefert, um uns auf Augenhöhe zu begegnen. Wahres Heil ist demnach kein medizinisches Wunder, sondern die Verwandlung unserer Perspektive: Wenn wir aufhören, das Leben festhalten zu wollen, und beginnen, es für das „Du“ loszulassen.
Brecht auf ohne Landkarte – und wisst, dass Gott unterwegs zu finden ist, und nicht erst am Ziel. Versucht nicht, ihn nach Originalrezepten zu finden, sondern lasst euch von ihm finden in der Armut eines banalen Lebens. Madeleine Delbrêl