Eine radikale Absage an eine hohle Wohlfühl-Religiösität. Dieser Text verortet das „ewige Du“ nicht in der Macht, sondern in der Ohnmacht: bei den Leidenden, den Einsamen und in der freilassenden Liebe. Ein Plädoyer für einen Glauben, der den Blick auf das Unrecht dieser Welt nicht scheut und die innere Stimme gegen jede Gewalt schärft.
Jedes Gefühl, das dich belastet, vergeht auch wieder, sobald du es erkennst und vertraust, dass die gegenteilige Gefühlsregung ebenso in dir existent ist. Hildegard von Bingen
Einen Gott, der sich für mich so klein gemacht hat, kann ich nicht fürchten. Ich liebe ihn, denn er ist lauter Liebe und Barmherzigkeit. Therese von Lisieux
„Je lauter unsere heutige Welt wird, je tiefer scheint Gott zu schweigen. Schweigen ist die Sprache der Ewigkeit. Doch Lärm geht vorüber.“ Gertrud von le Fort