Wenn göttliche Ohnmacht zur Wiege der Naturgesetze wird: Eine radikal moderne Interpretation der Wandlungsworte, die den Schöpfer und das lebendige Gewebe der Welt neu zusammendenkt.
in der Nacht
da er die Freiheit verlor,
zu gehen,
wohin er wollte,
nahm er das Brot
brach es
reichte es
den Menschen,
die mit ihm da sassen
ahnend die Anspannung.
und er sagte eindringlich:
Nehmt es und esst.
Denkt daran
Ich war der Begleitende am Weg
Ich heilte und verkündete
Und nun lasse ich mich führen und verurteilen
Ich gehe den unvermeidlichen Weg
bis an das Kreuz
Ich gebe dafür niemand die Schuld.
Ich gehe aus freiem Willen.
Als Zeichen,
wozu Liebe fähig ist.
Mein Vater ließ seine Macht los,
um die Welt zu schaffen,
allein den Gesetzen der Natur unterworfen.
Er ließ sich brechen,
um Raum für neues Du zu schaffen.
Ich ließ mich brechen,
um Euch ein Beispiel zu geben.
Lasst los,
um anderen Raum für Entwicklung zu geben.
Alles hat seine Zeit.
Ebenso nahm er den Wein.
Nehmt und trinkt.
Spürt ihr das Blut und den Herzschlag.
Zuverlässig erledigt jedes Organ seine Arbeit.
So sollt auch ihr einfach tun,
was wichtig ist,
um Spuren der Liebe in die Welt zu legen.
Berauscht von der Präsenz meines Bewusstseins.
Rechnet nicht anderen vor, was ihr für sie getan,
aber würdigt die Spuren der Liebe,
die andere legten.
Es ist der Samen für den neuen Himmel
und die neue Erde.
Tut das zu meinem Gedächtnis!
Streitet nicht darüber.
Hindert euch nicht gegenseitig,
zu mir zu kommen.
Wo Menschen in meinem Namen
versammelt sind,
da bin ich.


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