Die wissenschaftliche Methode ist das beste Werkzeug der Menschheit, um Irrtümer zu vermeiden. Sie sucht nach dem Wiederholbaren, dem Beweisbaren, dem Statistischen. Doch genau deshalb ist sie extrem schlecht darin, seltene, flüchtige Wunder zu entdecken.Liebe ist eine einmalige, nicht reproduzierbare Messung. Genau diese nicht reproduzierbaren Messungen machen in der Sicht subjektiver Beobachter die Basis von Liebe aus. Der gemeinsame Gang durch den Regen im Würzburger Residenzgarten und...
Liebe ist kein Gefühl. Sie ist eine Entscheidung. Würde Liebe nur auf Emotionen basieren, könnte sie kein Gebot sein. Denn ein Gebot ist eine Grenzmarke im Gelände unseres Lebens. Es setzt voraus, dass wir eine Wahl haben. Ich kann mich ganz bewusst dazu entschließen, einem Gebot zu folgen, oder mich gegen es auflehnen und es verletzen. Beim Gefühl versagt diese Logik völlig. Ich kann nicht am Morgen aufwachen und per Willensakt entscheiden, mich neu zu verlieben. Genauso wenig kann ich...
Eine radikale Absage an eine hohle Wohlfühl-Religiösität. Dieser Text verortet das „ewige Du“ nicht in der Macht, sondern in der Ohnmacht: bei den Leidenden, den Einsamen und in der freilassenden Liebe. Ein Plädoyer für einen Glauben, der den Blick auf das Unrecht dieser Welt nicht scheut und die innere Stimme gegen jede Gewalt schärft.
Das Netz verbindet uns technisch, lässt uns aber oft seelisch blind zurück. Dieser Text reflektiert über die Notwendigkeit, im digitalen Haifischbecken Grenzen zu ziehen – nicht aus Hass, sondern als einen ‚Abstand aus Liebe‘, um die Fähigkeit zu bewahren, die Seele des anderen (und die eigene) wieder zärtlich zu berühren.
Einen Gott, der sich für mich so klein gemacht hat, kann ich nicht fürchten. Ich liebe ihn, denn er ist lauter Liebe und Barmherzigkeit. Therese von Lisieux
„Ich will das, was du willst, ohne mich zu fragen, ob ich es kann. Ohne mich zu fragen, ob ich Lust darauf habe. Ohne mich zu fragen, ob ich es will.“ Madeleine Delbrêl
Wir retten uns gegenseitig. Ich bin Dein Anker und Du bist mein Anker. So erklärt der Obdachlose, warum er bis heute durchgehalten hat, obwohl er oft genug keinen Bock mehr hatte, weiterzuleben. Der Hund hielt ihn am Leben. Ich bin Dein Anker und Du bist mein Anker.
Wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt. Es ist so einfach. Und doch so schwer. Wir lieben ja. Zuerst natürlich uns selbst. Wir lieben ja. Sodann unsere Freunde und unseren Gatten. Dann lieben wir noch die Menschen, die uns nahe stehen: in der Stadt und im Land. Außerdem lieben manche noch ihr Haustier. Was denn noch? Liebt Eure Feinde! Tut denen Gutes, die Euch hassen. Lasst Euch nicht vom Hass besiegen. Überwindet den Hass durch Liebe. Das hat sich in der Kulturgeschichte nicht so...