Artikel mit dem Tag "Gott"



21. Mai 2026
Zwischen Gehweg, Supermarkt und Espresso verliert sich, was trägt. Ein Versuch, innezuhalten und den Augenblick wahrzunehmen. Suche nach einer Gegenwart Gottes, die nicht im polierten Erfolg liegt, sondern im ungeschützten, brüchigen Leben abseits von Algorithmen und Klicks. Ein persönlicher Psalm über das Loslassen der künstlichen Bilder und die Entdeckung, dass Heimat kein Ort ist, sondern ein DU. Vielleicht der Beginn einer fortlaufenden Reihe ungewöhnlicher Psalmen.
Glaubenssache · 19. Mai 2026
„Ich betrachte das Bewusstsein als fundamental. Ich betrachte die Materie als ein Derivat des Bewusstseins. Wir können nicht hinter das Bewusstsein gelangen. Alles, worüber wir sprechen, alles, was wir als existent betrachten, setzt Bewusstsein voraus.“ Max Planck Wir haben immer Energie. Das ist der Grundzustand des Universums. Warum aber ist da immer Energie im Universum? Drei Theorien: 1 (Die kosmische Perspektive): Das Universum schläft nie, weil eine unzerstörbare Quanten-Urenergie...

Störungen · 31. Oktober 2025
Ich lebe im Herzen der Reformation. Im Alltag fällt das nicht weiter auf. Zwar ist heute in Sachsen ein Feiertag. Doch viele feiern statt Reformation eher Halloween. Natürlich ist auch das Folge der Reformation. Nicht mehr die Kirche hat die Deutungshoheit, sondern das Individuum. Gleichzeitig gibt es eine verbreitete Sehnsucht nach einfachen Antworten. Das nutzen Demagogen. Demokratie lebt vom Wettstreit unterschiedlicher Überzeugungen und der Bereitschaft, sich in Frage stellen zu lassen....
24. Oktober 2025
Das Gute, das ich tun will, tue ich nicht. Das Böse, das ich nicht tun will, tue ich. Mein Leben bleibt ein Tasten in Zeit und Raum. Auch nach fünf Jahrzehnten. Ich begegne Menschen. Menschen begleiten mich. Ich begleite Menschen. Was mir Menschen erzählen, prägt mich. Es lässt mich nicht kalt, wenn ich von Krieg und Gewalt höre. Ich teile den Frieden und die Sicherheit, die mich ruhig schlafen lassen. Ich habe Angst, dass Leipzig von der Oase zum Angstraum wird. Manchmal will ich lieben...

Störungen · 10. September 2024
„Was passiert, wenn die Macht am Ende ist und die Liebe das Wort ergreift? Ein fiktives Gespräch an der Grenze zwischen Zeit und Ewigkeit über Schuld, Opfer und die alles übersteigende Hoffnung.“
Glaubenssache · 04. September 2024
Endlich ist Jesus da angekommen, wo der 12jährige bereits sein wollte. Das Haus seines Vaters war Symbol einer Präsenz, die diese Welt so sehr durchdringt, dass sie von den meisten Menschen übersehen wird. Der wirklich Mächtige lässt die Welt sich entwickeln, ohne ständig aktiv in das Geschehen einzugreifen. Der Mensch stirbt und ist ohnmächtig. Auch Diktatoren und Könige sind am Ende ohnmächtig. Und doch machen die Menschen, die als bewusste Wesen Welt gestalten, einen Unterschied....

Bewusstsein · 14. August 2024
Warum brauchte Thomas die Wunden und Paulus den radikalen Sturz? Über die Unmöglichkeit, das „Ich“ eines anderen ganz zu kennen, und die Herausforderung, der Auferstehung zu vertrauen. Ein Text über historische Fragen, die Grenzen unseres Wissens und die Überzeugung des Paulus, dass ohne diesen Funken Hoffnung alles andere leer bliebe.
14. Juli 2024
Die evangelische und die katholische Kirche auf der Insel Norderney erzählen vom Vertrauen der Menschen auf einen tieferen Sinn. Gerade hier begegnen sich die Mächte der Natur und der Gestaltungswille der Menschen. Die Insel ist vom Werden und Vergehen geprägt. Auch das Haus Gottes wird nicht wirklich ewig stehen. Und doch sind es Fenster einer ewigen Wirklichkeit, aus der wir kommen und in die wir gehen.

06. Juli 2024
Die Frage danach, wie Gott das Leid in der Welt zulassen kann, stellt sich seit Jahrtausenden. Die Frage stellt sich besonders dort, wo ein Kind leidet, das die Frage nach einem Sinn nicht stellen kann. Die Frage stellt sich, wo chronische Schmerzen jeden Gedanken an Glück im Keim ersticken. Die Frage stellt sich dort, wo Menschen gequält und gefoltert werden. Auch die Natur selbst verletzt und quält, auch wenn es am Ende doch der Mensch selbst ist, der dem Menschen und der Natur das meiste...
Freiraum · 02. Juli 2024
Ein Text über die Unverwechselbarkeit jedes Lebens. Warum es wichtig ist, Rat zu hören, aber dem eigenen Inneren treu zu bleiben. Über das Unverständnis der anderen, die Unvermeidbarkeit des Scheiterns und die Freiheit, das Leben nicht festzuhalten. Eine Einladung, den persönlichen Weg im vertrauten Dialog mit dem Ewigen zu gehen, bis der Nebel sich lichtet.

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